Windows 10 Anniversary Update und das Language Pack

Im Verlauf des Windows 10 Anniversary Updates wird ggf. ein vorhandenes Language Pack deinstalliert. Ich habe eigentlich ein deutsches Windows 10, betreibe es aber mit einem Englischen (en-US) Language Pack. Interessanter Weise hat bei mir Windows 10 trotzdem die Sprache angeboten, aber es ist nicht zur Anzeige gekommen.

Damit man wieder seine alte Anzeigesprache bekommt sind folgende Schritte notwendig.

  1. Download des aktuellen Language Packs, z.B. aus dem MSDN (mu_windows_10_language_pack_version_1607_updated_jul_2016_x86_x64_dvd_9058649.iso
  2. Doppelklick auf das ISO um es zu mounten (öffnen)
  3. WIN+R und ausführen von lpksetup.exe (geht natürlich auch vom Experten-GUI aus …)
  4. Auswahl des Language Packs in englischer Sprache: D:\x64\langpacks\Microsoft-Windows-Client-Language-Pack_x64_en-us.cab

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  5. Und das Language Pack installieren (dauert ein wenig)

Nach der Installation musste ich nichts mehr machen, das System war sofort wieder in englischer Sprache verfügbar. Sollte das nicht der Fall sein, dann einfach in den Einstellungen die entsprechende Sprache aussuchen.

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WSUS läßt sich nicht auf Windows Server 2012 R2 installieren

Manchmal kann einen ein Windows Server schon zur Verzweiflung bringen…. neulich wollte ich auf einem schon seit geraumer Zeit in Betrieb befindlichen Windows Server 2012 R2 mit der Essentials Rolle den WSUS nach installieren.

Dabei kam es immer wieder zu folgender Fehlermeldung:image

Fu… den Server hatte ich dabei schon mehrfach neu gestartet, daran kann es also bei Leibe nicht liegen. Ein erster Schritt in der Fehleranalyse ist immer der Blick ins Eventlog (System und dann Application) und hier fand ich folgenden interessanten Eintrag.

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Ein Blick in die GPO des DCs zeigte dann auch, dass der Service-Account nicht die richtigen (ok, keine Smile ) Rechte hatte.

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Da es sich um eine kleine Umgebung handelt, habe ich das Recht allen lokalen Diensten (NT SERVICE\ALL SERVICES) eingeräumt und dass über die Default Domain Controller Policy konfiguriert, was die Berechtigung wiederum auf diesen einen DC (SBS Umgebungen haben in der Regel nur einen) einschränkt. Tritt das Problem auf Member Servern auf, dann hierzu entweder die Default Domain Policy, oder einfach die Local Policy auf dem Server selbst anpassen.

Computer Configuration/Policies/Windows Settings/Security Settings/Local Policies/User Rights Assignment/Log on as a service

Hier dann NT SERVICE\ALL SERVICES eintragen und den folgenden Befehl ausführen.

C:\Windows\system32> gpupdate /force
Updating policy...

Computer Policy update has completed successfully.
User Policy update has completed successfully.

Nach einem Refresh der GPO MMC haben wir hier auch den korrekten Eintrag.

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Danach funktionierte das Hinzufügen der WSUS Rolle ohne Probleme. Wer übrigens einen SQL Server Express für die SUSDB verwendet kann die WID nach erfolgter Installationn des WSUS wieder entfernen.

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Windows 10 und wieder zurück ..

Manchmal ist ein Downgrade nach einem Windows 10 Upgrade notwendig. Gestern hatte ich so einen Fall, in Form eines Panasonic-Tablets bei dem der Upgrade auf Windows 10 mit einem von Panasonic bereitgestelltem Tool erfolgen muss.

Generell besteht nach einem Upgrade für 4 Wochen die Möglichkeit dieses wieder rückgängig zu machen, allerdings müssen dazu alle Konten gelöscht werden, welche seit dem Upgrade erstellt wurden.

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Die hier genannten Konten tauchen allerdings nicht in den Konten Einstellungen auf, da es sich um Domain-Accounts handelt. Insofern besteht die Lösung darin, die Profile zu löschen.

Dazu ruft man unter folgendem Pfad die Benutzerprofile auf:

Windows Explorer / Dieser PC / rechts Klick – Eigenschaften / Erweiterte Systemeinstellungen / Benutzerprofile / Einstellungen / [die oben genannten Profile] / Löschen

Damit das auch wirklich klappt, muss der Benutzer (am sinnvollsten der jenige welcher schon unter Windows 8.1 vorhanden war) in die Gruppe der lokalen Administratoren aufgenommen werden. Wer auf die glorreiche Idee kommt den lokalen Administrator zu aktivieren findet diesen ebenfalls in der Aufzählung der zu löschenden Benutzer, also Finger weg Smile Purche.

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Geänderte Hotline-Nummer zur Aktivierung von Windows

Microsoft hat seine Hotline Nummer zur Aktivierung von Windows geändert.

+49 89 2444 5093

ist nun die aktuelle Nummer für eine telefonische Aktivierung anstatt der im Dialog angezeigten.

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Glücklicher Weise verweist der Sprachcomputer auf die neue Nummer und bietet zusätzlich bei Anruf von einem Mobiltelefon die Möglichkeit per SMS die Aktivierung durch zu führen.

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WSUS Service terminated …, 7031

Desaster haben einen Namen, bei mir ist es der WSUS mit dem ich mich immer wieder rumschlagen muss.

Inzwischen hatte ich auf drei SBE (Windows Server 2012 R2 mit Essentials Rolle) Servern das Problem, dass nach der Installation von rund 80 Updates keine Verbindung der WSUS Konsole auf den WSUS Server möglich war – mal lief der WSUS Service, mal auch wieder nicht (dann hatte ich im Eventlog einen 7031).

Nun gibt es im Web eine Menge von teilweise esoterischen Lösungen für dieses Problem … welche bei mir alle nicht funktioniert haben, oder vielleicht besser gesagt – ich die Richtige nicht gefunden habe.

Update 12.07.2016: Das Problem wird durch den KB3148812 verursacht, welcher die ESD Verschlüsselung aktiviert und damit den WSUS lahm legt. Die schnelle Lösung des Problems stellt einfach die Deinstallation von KB3148812 dar, und damit funktioniert auch der WSUS wieder.

Update 20.07.2016: Inzwischen hatte ich zwei weitere WSUS Server ohne KB3148812 welche ebenfalls nach der Installation von Updates den Dienst mit einem 7031 eingestellt haben.

Sollte die Deinstallation von KB3148812 aus irgend einem Grund NICHT möglich sein, oder das Problem dennoch weiter bestehen, besteht die Möglichkeit den WSUS nochmals neu zu initialisieren, also einen Reset durch zu führen.

Dazu sind die folgenden Schritte notwendig, aber Achtung – alle Einstellungen Updates, etc. sind danach weg!

  1. Prüfen ob der WSUS im Service Manager auch wirklich nicht läuft (sonst einfach stoppen)
    net stop "WSUS Service"
  2. Umbenennen, bzw. löschen des WSUS Verzeichnisses
    rd e:\wsus /s /q
  3. Löschen der SUSDB im SQL Server (das erfolgt über das SQL Server Management Studio, mit rechter Maustaste auf die SUSDB und der Auswahl delete)
  4. Start der WSUS Postinstallation mit folgendem Befehl
    wsusutil postinstall SQL_INSTANCE_NAME=SBE CONTENT_DIR=E:\WSUS

    Auf dem SBE Server (welcher auch als Computername SBE hat, läuft SQL Server Express als Default-Instanz. Daher tragen wir als Instanzname SBE ein. Das Verzeichnis für den WSUS ist bei mir E:\WSUS

  5. Der Prozess erstellt ein Logfile, welches ich gleich mit Notepad++ öffne und die Erstellung verfolgen kann
    Log file is located at C:\Users\bernd-adm\AppData\Local\Temp\tmp9CC2.tmp
    Post install is starting
    Post install has successfully completed

Danach muss der WSUS nochmals neu eingerichtet werden … macht aber nix, tut ja nun wieder Smile

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Outlook 2016 will nicht mehr starten

Nachdem ich am einem 4K Notebook eine Reihe von Einstellungen in Verbindung mit unterschiedlichen Skalierungen ausprobiert hatte, wollte mein Outlook nicht mehr starten. Eigentlich wurde es mit dem Laden nicht fertig. Nach gut 10min des wartens habe ich mich entschlossen den SafeMode aus zu probieren, mit Erfolg. Der folgende Aufruf startet die 32Bit Version im SafeMode:

"%ProgramFiles(x86)%\Microsoft Office\root\Office16\OUTLOOK.EXE" /safe

Analog der Befehl für die 64Bit Version:

"%ProgramFiles%\Microsoft Office\root\Office16\OUTLOOK.EXE" /safe

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Defending Malware / Crapware / Adware

Microsoft hat dem Windows Defender vor geraumer Zeit die Möglichkeit spendiert die Installation von Adware zu unterbinden. Kandidaten hierfür sind einige renomierten Programme wie Java (Ask Search, …) und der Adobe Acrobat Reader (Amazon, Google Chrome). Wählt man im Verlauf deren Installation oder Updates die Option zur Installation von zusätzlichen Programmen nicht ab, so landet eine Reihe von unerwünschten auf dem PC. Darüber hinaus finde ich diesen Weg schon aus dem Grund nicht sinnvoll, da Software immer aus den originalen Quellen installiert werden sollte. Der Google Chrome Browser kommt damit von Google und nicht über irgendwelche Hintertüren ins Haus.

Die Aktivierung des Adware-Blockers hat Heise hier beschrieben:

http://www.heise.de/security/meldung/Windows-mit-verstecktem-Adware-Killer-3023579.html

Setzt man den Defender im Netzwerk ein, so kann diese Einstellung auch auf alle PCs über eine Group-Policy Preference verteilt werden.

  1. Start des Group Policy Editors
  2. Auswahl oder Anlage einer GPO auf die alle Domain Computers/Domänencomputer berechtigt werden

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  3. Setzen des folgenden Wertes unter Computer Configuration / Windows Settings / Registry:

    Action: Create
    HKLM\Software\Policies\Microsoft\Windows Defender\MpEngine
    Value Name: MpEnablePus
    Value Type: REG_DWORD
    Value Data: 0x1

    Die folgende Abbildung zeigt nochmals die notwendigen Einstellungen

    image

  4. Mit dem nächsten Refresh der GPOs wird die Einstellung aktiviert und die Installation von Adware auf diesem Wege geblockt

Während der Windows Defender einen extrinsischen Blocker darstellt, gibt es auch die Möglichkeit zumindest für Java diese Einstellung im Programm selbst zu deaktivieren. In einem älteren Artikel habe ich das schon mal in den Einstellungen selbst beschrieben, man kann hier aber auch den Weg über eine GPO gehen.

Dazu ist der gleiche Weg wie oben nur mit den folgenden Einstellungen notwendig.

Action: Create
HKLM\SOFTWARE\JavaSoft
Value Name: SPONSORS
Value Type: REG_SZ
Value Data: Disable

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Im Kontext von Java sehe ich hier ein Henne/Ei Problem, damit man an die Java-Einstellungen ran kommt muss Java installiert sein, wird hier nicht aufgepasst ist die Adware schon mit auf dem Rechner drauf.

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